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Auf den Spuren des guten Geschmacks


Auf den Spuren des guten Geschmacks – FOOD PAIRING und Kaffee

Südamerikaner und die süße Versuchung

Das Thema Foodpairing ist aktuell in aller Munde. Immer neue Ideen was mit wem zu kombinieren ist. Lange schon sind Tastings, sogenannte Verkostungen mit z.B. Wein, Whisky, Bier in Kombination mit Schokolade heiß begehrt. Dennoch gibt es Regeln um das Wissen der Verpaarung.

Rotwein passt zu dunkler Schokolade – ein Irrglauben doch warum? Was genau ist Foodpairing?

Besonders hochwertig produzierte Produkte, die sich in Aussehen, Geruch und Geschmack herausheben werden mit eben solchen verpaart. Dies ist kein Zufall, denn bestimmte Produkte harmonisieren perfekt sobald beide mindestens ein Hauptaroma gemeinsam enthalten.

Wie also verpaart man nun Kaffee? Eine Reise nach Südamerika.

Genaugenommen nach Brasilien, Ecuador und Kolumbien. Hier finden wir Hochlandkaffee´s die ab einer Höhe von mind. 800m bis 1400 m wachsen. Ich schaue mir Kolumbien genauer an. Grundsätzlich unterscheiden sich die Kaffeesorten hier aus Arabica, Canephora und Liberica. Ihre jeweiligen Untersorten, sogenannte Varietäten hier sind: Typica, Caturra und Castillo.

Die Aromenvielfalt ist sehr ausgewogen. Während wir in Brasilien kaum säurehaltige, leicht süße Kaffees mit Aromen von Schokolade und Nuss finden, stehen Kolumbianische Kaffee´s einer großen Aromenvielfalt von schwer schokoladigen, bis süß fruchtigen Sorten entgegen. Ein sehr gutes Beispiel ist unsere eigene Röstung „Hacienda El Encanto“. Gewachsen auf 1400m Höhe - ein 100% Arabica aus allen drei Varietäten. Kultiviert in der Hacienda El Encanto des Kaffeeplantagenbesitzers Juan Saldarriago. Seine ausgewogenen Noten nach Schokolade und Karamell sind einzigartig.

Doch womit nun verpaare ich diesen aromenreichen Kaffee? Nun, Kolumbianischer Kaffee kann grundsätzlich mit Himbeeren, Pistazien, aber auch Käse wie z.B. Gryere sogar Partnern aus dem Bereich Fleisch und Fisch wie z.B. Rindfleisch, Muscheln oder Tintenfisch sowie Tomate und Schwarzolive verpaart werden. Gewürze wie Vanille, Sesam aber auch Honig und Kakao sind hier besonders geeignete Partner.

Doch Vorsicht! Pairing kolumbianischer Kaffees funktioniert dennoch nicht mit jedem der hier aufgeführten Partner, denn innerhalb Kolumbiens gibt es eine große Vielfalt verschiedenster Aromen, die nicht in jedem Kaffee zu finden sind. Auch hier gilt mindestens ein Hauptaroma ist entscheidend.

Mein absoluter Favorit als Pairing Partner – ist Pistazie. Kombiniert mit feinsten Milchpraliné 42% und einer Ganache aus Sahne, Schokolade und Pistazie. Eine weitere besondere Kombi: Die Schokolade 30% weiß und gerösteter Pistazien aus dem Hause Kilian & Close. Für mich einfach himmlisch.

Es ist immer wieder spannend die unterschiedlichsten Aromen und Besonderheiten eines Produktes zu erschmecken und die Sinne auf eine neue Reise zu bringen, deren Ausgang durch die Regeln des Pairing spannend ist. Die nächste, spannende Reise meiner Sinne startet pünktlich zum kommenden Tasting Kaffee & Schokolade. Ich bin wie immer sehr gespannt.

Noch ein Tipp! Wussten Sie schon, dass man Kaffee und Schokolade als nicht ausgewiesene Geschmacksverstärker verwenden kann? Ein wenig Kaffeegeschmack in Schokoladen Desserts oder Kuchen lässt diese viel schokoladiger schmecken und umgekehrt.

Verfasser: Suite au Chocolat Café und Shop
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14. Februar ist Valentinstag

Das schönste Geschenk zum Valentinstag

Seit den 1950ern ist der Valentinstag hierzulande ein populärer Brauch. Es ist eine gute Gelegenheit seinen Lieben mit einem kleinen Geschenk zu zeigen, was sie uns bedeuten.

Dabei zählen Blumen, dicht gefolgt von Süßigkeiten zu den häufigsten Geschenken an diesem Tag.


Aber schenken Sie doch mal Ihrer Liebsten/Ihrem Liebsten etwas anderes, keine roten Rosen oder Pralinen, wie die Jahre zuvor.

Der größte Liebebeweis ist: Gemeinsam Zeit zu verbringen

Unternehmen Sie gemeinsam etwas mit Ihrem Partner und widmen Sie Ihre Zeit uneingeschränkt Ihrem Partner. Gemeinsame Unternehmungen zählen für viele Menschen, als die schönsten Momente mit ihrem Partner.

Und das gilt nicht nur für Frischverliebte.

Gerade der Valentinstag bietet für die „schon-länger-Verliebten“ eine gute Gelegenheit mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu sagen: Ich liebe Dich

Wie wäre es mit einem romantischen Candlelight- Dinner ?

Viele Restaurants bieten an diesem Tag entsprechende kulinarische Menüs für Verliebte an.

Oder einigen Stunden Wellness?

Viele Hotels und Saunaanlagen verführen mit romantischen Wellnessarrangements.

Aber aufgepasst liebe Männer: nicht auch noch den besten Freund mitnehmen, sondern nur und ausschließlich Eure Herzdame.

Und: es gibt Geschenke, die man (Mann) vermeiden sollte: z.B. Küchengeräte. Diese erwecken sicherlich keine romantischen Glücksgefühle.

Verfasser: spotblogger
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Die besten Websites und Apps sind die,die man vernetzten kann
Was muss eine Website bzw App können um mehr Rechweite und Wahrnehmung zu erzielen? Man muss die Website und App vernetzten können..!



Vernetze Dich mit deinen Kunden und gewinne neue Kunden mit deiner neuen Connected Website.
Was muss eine Connected Web/Appsite können? Informationen zur Basiswebsite.

1) DEINE INHALTE MÜSSEN ZUGÄNGLICH SEIN.

Das bedeutet: zwing niemanden, mit dir Kontakt aufzunehmen oder sich per E-Mail zu registrieren, bevor er deine Inhalte lesen kann oder noch viel besser - bevor er überhaupt sieht was du anbietest.

Und verdecke um Himmels Willen nicht deine gesamte Seite mit einem Anmeldeformular für irgendwas, bevor ich auch nur die geringste Chance hatte, einen einzigen Satz deiner Seite zu lesen.

2) DEINE BILDER MÜSSEN ZU DIR PASSEN — NICHT ZUM REST DEINER BRANCHE.

Die Welt braucht keine weiteren Coach/Berater/Trainer-Websites mit grundschulfarbenen Puzzlestücken die ineinanderpassen und mit kindlicher Schrift beschriftet sind, oder einem romantischen Weg durch ein sonniges Feld. Und keine Heilpraktiker-Websites mit Wassertropfen, die zentrische Kreise verursachen, Steine, die kleinerwerdend aufeinandergestapelt sind und einem aufgekringeltem Blatt mit einem Tautropfen.

Und wenn ich noch ein einziges Mal schüttelnde Hände auf einer Website sehe, schalte ich mein Internet sowieso aus und nie wieder ein.


3) DEINE SEITE MUSS SCHNELL SEIN.

Wenn ich drei Haikus schreiben kann in der Zeit, die deine Seite zum Laden braucht: hast du ein Problem. Wenn deine Bilder zehn Sekunden brauchen, um zu laden — rate mal wer sie alles nie sehen wird? Circa 50% deiner Website-Besucher.

4) DEINE SEITE MUSS SICHTBAR SEIN.

Das heisst: in der Umgebung funktionieren, die deine Kunden verwenden. Sprich: so sauber programmiert, dass sie auf allen Geräten funktionieren. Noch deutlicher: kein Flash verwenden.


5) DER TONFALL DEINER SEITE MUSS DURCHGAENGIG SEIN.

Wenn dein gesamter Auftritt emotional und wohltuend und locker und witzig ist, du deine Leser aber durch superernste Kontaktformulare jagst und mit Bestätigungs-E-Mails in Bürokratendeutsch begrüßt, ist irgendwas faul.

Wenn ich nicht erkennen kann, wie du wirklich drauf bist, werde ich im besten Fall kein Vertrauen zu dir entwickeln und im schlimmsten Fall das Gefühl bekommen, dass du mich anlügst. Kaufen tue ich in beiden Fällen? Nichts von dir.

5) DU MUSST DIE ARBEIT AUF DEINER SEITE TUN — NICHT DEINE LESER.

Wenn du deine Kontaktdaten versteckst, die für deine Kunden wichtigsten Informationen auf die vorletzte Seite packst oder keine einzige wichtige Aufforderung oder Info wiederholst, lässt du deine Leser auf deiner Seite arbeiten, um an das zu kommen, was sie suchen.

Die meisten Leute arbeiten schon genug. Die wollen es auf Deiner Website leicht haben.Und weißt du was sie im Tab nebenan offenhaben? Einen YouTube-Film von einem lachenden, quietschenden, reizenden Baby! Viel verlockender als Arbeit.

6) DU MUSST DEINE LESER AUF DEINER SEITE HALTEN.

Was für eine schöne Liste deiner Lieblingsblogs! Was für ein tolles Sortiment an mir unbekannten Links! Ach und Du interessierst Dich für mein Lieblingsthema ? Schwupps, wieder ein potentieller Kunde mehr.

Die Verlinkungen auf deiner Seite sollten ein ganz deutliches Ziel haben: deinen Nutzer durch deine Seite zu lenken. Nicht ihm noch mehr Zerstreuungs- und Freizeitverschwendungsangebote machen.

Deine wichtigste Aufgabe auf deiner Website ist es, deine Leser auf die richtigen Sachen fokussiert zu halten. Finde genau heraus, was diese wichtigsten Sachen für dich sind und dann lenke deine Besucher dorthin — nicht auf fremde Seiten. Da sind die eh öfter als dir lieb ist.

7) DU MUSST AUF DEINER SEITE SICHTBAR SEIN.

Kein einziges Foto von sich auf die Seite zu packen ist ein gravierender Anfängerfehler.

Ich weiß — bei dir ist das bestimmt anders und es gibt sicher einen total guten Grund, warum da noch keins ist.

Aber: Wieso sollte ich dir vertrauen, wenn ich nicht mal weiß, ob es dich wirklich gibt? Und ob du mir sympathisch bist? Und ob ich mir vorstellen kann, dass du mir gerne und offen in die Augen schauen kannst?

8) DEINE NAVIGATION MUSS KLAR UND VERSTÄNDLICH SEIN.

Wenn du die Menüpunkte in deiner Navigation ganz witzig und total clever ausgedacht so benennst, dass die supergut in dein kreatives Konzept passen — heißt das noch lange nicht, dass ein neuer Besucher auf deiner Seite sich auch nur ungefähr vorstellen kann, was du damit meinst.

Die Navigation ist kein Ort für Kreativität. Die Navigation ist ein Ort für stinklangweilige, öde und total klare Bezeichnungen, die dem Leser unmissverständlich sagen, was er auf der jeweiligen Unterseite erwarten kann.


9) DEINE SEITE MUSS KURATIERT SEIN.

Nicht jede Wertedefinition, die du mit deinem Business-Coach erarbeitet hast, gehört auf deine Website. Manche Dinge, Fakten, PDFs und Unterlagen eignen sich einfach besser für den internen Gebrauch. Nur weil du mal etwas in Textform gebracht hast, muss es nicht zwingend auf deine Website.

Wichtigste Frage, die deinen Entscheidungsprozess leiten sollte, ob etwas auf die Seite kommt oder nicht: Ist das hier relevant für meinen zukünftigen Lieblingskunden?

10) DEINE SEITE MUSS PROFESSIONELL AUSSEHEN.

Irgendein kostenloses Template nutzen, nur um „da mal irgendetwas stehen zu haben“ - weil es ja nichts kostet - ist Quatsch. Und das kleine Anbieter-Logo unten zu ignorieren - weil es kostet ja nichts - ist dämlich.

Nur weil du manche sogenannten Websites für kein oder extrem wenig Geld bekommst, heisst das noch lange nicht, dass das die klügste Lösung ist. Das ist schließlich ein kleines Unternehmen, das du da aufbaust - und kein Hobby.

Quatsch ist es auch mit MS Paint, einem Billo-Baukasten und einem halben Nachmittag Zeit deine Website selber zu machen.

Aber wenn man diese Fallen vermeidet, die Basics gut lernt und sich ein wenig Mühe gibt, wird man doppelt belohnt: mit einer Website, die dir aktiv Vertriebsarbeit abnimmt, mit einem tiefen Verständnis von dem, was du da gemacht hast,erreichst Du neue Kunden und beginnst so Dein Geschäft in der digitalen Welt aufzubauen.


Vernetze Dich mit deinen Kunden und gewinne neue Kunden mit deiner neuen Connected Website.Spotflate ist mehr als nur eine Website...Spotflate ist Ihre eigene individuelle Web/App Plattform .Die Revolution der Website!!
Denn die Vernetzung Deiner digital/analogen Geschäft beginnt auf der eigenen Website. Perfekt vernetzt,vor allem mit Deinen Kunden. Über die API Schnittstelle von Spotcity kann Du Deine Website bzw App mit alllem vernetzten was Dir mehr Reichweite,mehr Wahrnehmung und somit mehr Kunden bringt. Und das ohne Zeitverlust und zusätzliche Kosten.
Gerne beantworte ich Deine fragen unter info@spotcity.de

Stefan Bach

Gründer von Spotcity und CEO von Spotworld SA

Tätig im Bereich: Chief Digital Officer(CDO), Chief Content Officer(CCO)


Verfasser: spotblogger
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Ein Tag in Berlin....Wann und Warum . Highlights und Insider Tipps bei Tag und bei Nacht.
Ein Tag in Berlin....Wann und Warum .Highlights und Insider Tipps bei Tag und bei Nacht.


Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz 

Es gibt gefühlt keine Stadt in Deutschland in der ich noch nicht war. In jeder Stadt gibt's etwas besonderes warum ich immer wieder hin fahre. Wenn man sich in jeder Stadt irgendwie zuhause fühlt, dann hat die Stadt was richtig gemacht. Und was das in Berlin ist, möchte ich in meinem Blog beschreiben.
Meistens reicht die Zeit nicht aus, um sich alles Interessante an Kultur,Freizeitangeboten und Lifestyle in der Hauptstadt anzugucken bzw zu erleben.
Meine Liebe zu Berlin entstand vor dem Mauerfall.Der Besuch im Osten von Berlin hat mich überrascht und doch fasziniert.Der weg vom Brandenburger Tor ohne Quadriga über die Prachtstraße Unter den Linden Richtung Alexanderplatz war der Weg wie in einer anderen Welt. Übergroße Straßen, kein Autoverkehr, tolle Gebäude, keine Geschäfte und dieser besondere Kohleduft in der Luft. Das war die DDR. Und jetzt diese gemeinsame Stadt Berlin die nie schläft,und sich täglich neu entdeckt. 

Es gibt natuerlich diese klassischen Touristenrouten die man sich auf jeden Fall ansehen sollte. Wie zum Beispiel folgendes...

Berliner Dom

1894-1905 unter Federführung des Architekten Julius Carl Raschdorf erbaut, wurde der Dom im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Erst Mitte der 1990er-Jahre war die Haupthalle für Gottesdienste wiederhergestellt. Vom vorherigen Dom, der hier an gleicher Stelle seit 1750 stand, stammen noch der Altar mit Apostelwand, der Taufstein und zwei Kandelaber. Die Hohenzollerngruft beherbergt ca. 90 zum Teil reich verzierte Särge von Monarchen und Adeligen Preußens. | April-Sept. Mo bis Sa 9-20, So 12-20, Okt-März Mo-Sa 9-19, So 12-19Uhr, Andachten tgl. 12-12.30, 18-18.30, Gottesdienste So 10, 18 Uhr (Führungen mehrmals tgl.) | Eintritt 5 Euro | Am Lustgarten | S-Bahn | HackescherMarkt | Bus 100 | HaltestelleSchlossplatz


Blindenwerkstatt Otto Weidt

Bewegende Ausstellung über das Leben jüdischer und nichtjüdischer Behinderter, die der Kleinfabrikant Otto Weidt in seiner Blindenwerkstatt vor den Nationalsozialisten versteckte. | Tgl. 10-20 Uhr | Rosenthaler Str. 39 | www.blindes-vertrauen.de | S-Bahn | HackescherMarkt

DDR-Museum

Bei ehemals Betroffenen dürfte die Rückschau auf den DDR-Alltag in dem 2006eröffneten Museum zwiespältige Gefühle hervorrufen: fehlende Lebensmittel, peinliche Jeans, FKK-Urlaub, die Schreibmaschine Modell "Erika" und die Musik von Karat oder City, die man sich über Kopfhörer ins Gedächtnis rufen kann. DDR-Alltagsgeschichte auf 400 Quadratmetern. | Tgl. 10-20, Sa bis 22 Uhr | Eintritt 5 Euro | Karl-Liebknecht-Str. 1 | Spreepromenade | www.ddr-museum.de | S-Bahn | Hackescher Markt

Denkmal der Buecherverbrennung

Auf dem Bebelplatz an der Staatsoper erinnert das Denkmal des israelischen Künstlers Micha Ullmans an die Bücherverbrennung des 10. Mai 1933. Werke von Erich Kästner, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky und anderen den Nazis nicht genehmen Autoren flogen ins Feuer. Das Mahnmal in einem ehemaligen Straßenbahntunnel ist als ausgeräumte Bibliothek mit Platz für 20000 Bücher konzipiert. Durch eine Glasplatte, die oben in den Boden eingelassen wurde, fällt der Blick auf leere Regale. | Mitte | Unter den Linden | Bus 100 | HaltestelleStaatsoper

Deutsche Guggenheim Berlin

Ausstellungen mit moderner Kunst von internationalem Rang. Eine Kooperation der Deutschen Bank mit der Solomon R. Guggenheim Foundation. | Tgl. 11-20, Do bis 22 Uhr | Unter den Linden 13 | www.deutsche-guggenheim.de | U6 | Französische Straße

Deutsches Historisches Museum

Den Kern der Dauerausstellung, die 2006 im Zeughaus wiedereröffnet wurde, bilden so genannte Epochenräume. Darin "wandern" Besucher von den Anfängen der deutschen Geschichte bis in die Gegenwart. In dem von Ieoh Ming Pei entworfenen Neubau werden auf drei Etagen wechselnde Ausstellungen gezeigt. | Tgl. 10-18 Uhr | Zeughaus (Altbau) | Unter den Linden 2 | www.dhm.de | S-Bahn | Hackescher Markt

Dokumentationszentrum Berliner Mauer

Ein Stück Originalmauer steht noch, Sehschlitze geben den Blick "nach drüben" frei. Auf diese Weise können Besucher die Teilung der Stadt nachempfinden. Im Dokumentationszentrum informiert eine Ausstellung über den Maueralltag an der Bernauer Straße, die schon zum Bezirk Wedding gehört. | Di-So 10-18, im Winter bis 17 Uhr | Bernauer Str. 111 | www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de | S 1 und 2 | Nordbahnhof


Dorotheenstaedtischer Friedhof

Viele Größen aus Kunst und Kultur haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. In jüngster Zeit wurde der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau zu Grabe getragen. Außerdem liegen hier Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Helene Weigel, Anna Seghers, Karl Friedrich Schinkel, Johann Gottlieb Fichte sowie Georg Wilhelm Friedrich Hegel unter der Erde. Innerhalb des Friedhofs befinden sich auch noch die Reste des Französischen Friedhofs, der 1780 für die Hugenotten angelegt worden war. Durch den alten Baumbestand ein lauschiger Ort, um in der Hektik der Großstadt ein wenig Luft zu holen. | Chausseestr. 126 | U 6 | Zinnowitzer Straße

Fernsehturm und Alexanderplatz

Als zweithöchster Fernsehturm Europas gilt der "Telespargel" neben dem Brandenburger Tor als das Wahrzeichen der Stadt. Mit 365 m Höhe ist der 1966-69 erbaute Turm mit seiner verglasten Kugel fast von jedem Innenstadtbezirk aus zu sehen. Auf der Plattform in 203 m Höhe tummeln sich an wolkenlosen Tagen so viele Gäste, dass sich vor den Fahrstühlen lange Schlangen bilden. Eine Stunde Wartezeit muss man mitunter in Kauf nehmen, bevor einen der Lift in nur 40 Sekunden nach oben katapultiert. Das Telecafé über der Aussichtsplattform dreht sich zweimal pro Stunde um die eigene Achse. Bei guter Sicht kann man bis zu 40 km weit sehen (tgl. 9-24 Uhr | Eintritt 8 Euro | Panoramastr. 1a).

Der Alexanderplatz zu Füßen des Fernsehturms ist seit 1805 nach Zar Alexander I. benannt und wurde einst als Exerzier- bzw. Marktplatz genutzt. Heute tummeln sich auf der weitläufigen Fläche Einkaufsbummler und Fernsehturmbesucher. Nach einer Sanierung des Platzes, der völligen Umgestaltung des Kaufhauses Kaufhof und dem Einzug von C&A in das denkmalgeschützte Berolinahaus (1929) von Peter Behrens hat sich der Platz komplett verändert. Nur die Weltzeituhr und der Brunnen der Völkerfreundschaft erinnern noch an alte DDR-Zeiten.

In der Nähe des Roten Rathauses steht der Neptunbrunnen: Als wolle er sich mehr Überblick verschaffen, balanciert Meeresgott Neptun mit seinem Dreizack - daher auch der Spitzname "Forkenbecken" - auf einer großen Muschel. Unter ihm lagern vier Frauen, die die Flüsse Oder, Weichsel, Rhein und Elbe verkörpern. Als Kaiser Wilhelm II. den von Reinhold Begas geschaffenen Brunnen geschenkt bekam, ließ er ihn vor dem Stadtschloss aufbauen. Erst nach der Restaurierung 1969 erhielt er seinen heutigen Platz in der Nähe des Roten Rathauses. | Alexanderplatz | Bus 100 | Haltestelle Spandauer Straße | U-/S-Bahn | Alexanderplatz


Friedrichstrasse

Schon in den 1920er-Jahren war die Friedrichstraße dem Amüsement verpflichtet. Theater, Varietés und Bars begleiteten ihren 3,5 km langen Weg von Nord nach Süd durch den Bezirk Mitte. Vor der Wende schnitt die Mauer die Straße in zwei Teile. Der berühmte Checkpoint Charlie war der Grenzübergang. Heute zeugen nur noch einige aufgeschichtete Sandsäcke sowie ein Abfertigungshäuschen von den alten Zeiten. Schicke Bürobauten und Geschäftshäuser ragen in den Himmel, etwa das Quartier 206 mit ausgesuchten Boutiquen. Auch die Galeries Lafayette mit dem verglasten Atrium sind ein architektonisches Highlight. Der Friedrichstadtpalast war schon zu DDR-Zeiten berühmt für seine Revuen. U-/S-Bahn | Friedrichstraße

Friedrichswerdersche Kirche

Mit dem 1824-30 errichteten Gotteshaus schuf Schinkel ein Hauptwerk der deutschen Neugotik. Im Inneren sind Skulpturen des frühen 19. Jhs. ausgestellt. Schwerpunkt ist die klassizistische Bildhauerei mit Werken von Johann Gottfried Schadow, Christian Daniel Rauch u.a. | Tgl. 10 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Werderscher Markt | U 2 | Hausvogteiplatz

Gendarmenmarkt

Er gilt mit seinen Bauten aus dem 18./ 19. Jh. als schönster Platz der Stadt. Eingerahmt vom Französischen und vom Deutschen Dom steht das von Schinkel 1818-21 erbaute Schauspielhaus mit Schillerdenkmal, das heute als Konzerthaus dient. Im Krieg stark beschädigt, wurde der Französische Dom 1983 wiederaufgebaut. Er war 1701-05 für die 8000 Hugenotten in der Stadt erbaut worden. Eine Ausstellung im Dom informiert über das Leben dieser Migranten. Der 70 m hohe Turm kam erst 1780-85 hinzu. Nach dem Ende der Sanierung haben Besucher jetzt wieder einen schönen Blick auf den Gendarmenmarkt (Di-So 12-17 | Turm tgl. 9-19 Uhr | Gendarmenmarkt 5). Der gleichaltrige Deutsche Dom am anderen Ende des Platzes wird nicht mehr als Kirche genutzt; er beherbergt eine Ausstellung zur Deutschen Geschichte. U6 | Stadtmitte

Hackesche Höfe

Berühmt wegen der verwinkelten Architektur sind die 1905-07 erbauten Hackeschen Höfe. Hier haben sich Kneipen, Kinos, Galerien, Varietés und Boutiquen etabliert. Rund um die angrenzende Sophienstraße mit ihrer Handwerks- und Einzelhandelstradition wohnten vor dem Krieg viele Juden. Davon zeugt noch die teilweise wiedererrichtete Neue Synagoge in der Oranienburger Straße. S-Bahn | Hackescher Markt


Hamburger Bahnhof

In dem zum Museum umgebauten Bahnhof wird auf einer Fläche von 13000 m² Kunst der letzten 60 Jahre gezeigt, die zu großen Teilen der Sammler Erich Marx zur Verfügung gestellt hat. Den Grundstock der Sammlung bilden Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Anselm Kiefer und Joseph Beuys. In Sonderausstellungen werden zudem Werke aus der Flick-Kollektion gezeigt. | Di-Fr 10-18, Sa 11-20, So 11-18 Uhr | Eintritt 8 Euro | Invalidenstr. 50 | www.smb.spk-berlin.de/hbf/ | S 5, 9 und 75 | Hauptbahnhof

Karl-Marx-Allee

Als längstes Baudenkmal Deutschlands weist die Allee nicht nur architektonisch gen Moskau. Sozialistischer Realismus, auch als "stalinistischer Zuckerbäckerstil" tituliert, rahmt die 90 m breite Prachtstraße ein, die 1952-60erbaut wurde. Von der einstigen Frankfurter Straße waren durch den Krieg nur Trümmer übrig geblieben. Wahrzeichen dieser beeindruckenden Allee mit zahlreichen bis zu 300 m langen und bis zu neun Etagen hohen Wohnblöcken sind die beiden Türme am Frankfurter Tor, die den Türmen der Dome am Gendarmenmarkt nachempfunden wurden. Die Gebäude in Ziegelbauweise wurden überwiegend aus Resten zerbombter Häuser gebaut. Am 17. Juni 1953brach auf der bis 1961 "Stalinallee" getauften Straße der legendäre Arbeiteraufstand aus, der blutig niedergeschlagen wurde. | Friedrichshain | U 5 | FrankfurterTor

Kunstwerke

Zeitgenössische Kunst und Design auf hohem Niveau. Vom 1. Stock aus können Besucher an der Hauswand entlang durch eine Röhre nach unten rutschen. | Di-So 12-19, Do bis 21 Uhr | Eintritt 6 Euro | Auguststr. 69 | Tel. 2434590 | www.kw-berlin.de | S 1 und 25 | Oranienburger Straße

Museum für Kommunikation

Das Museum gilt als das älteste Postmuseum der Welt. Seit der Renovierung (1996-2000) erwartet die Besucher eine faszinierende Dauerausstellung mit Computergalerie, interaktiven Exponaten, Robotern und den ersten Telefonapparaten von Philip Reis und den berühmtesten Briefmarken der Welt: der Roten und Blauen Mauritius. | Di-Fr 9-17, Sa/So 11-19 Uhr | Eintritt 3 Euro | Leipziger Str. 16 | www.museumsstiftung.de/berlin | U 2 und 6 | Stadtmitte

Museum für Naturkunde

Die Sammlung mit über 25 Mio. zoologischen, paläontologischen, mineralogischen und geologischen Objekten hat Weltklasse. Das berühmte Originalskelett des Brachiosaurus brancai mit 23m Länge und 12m Höhe ist seit der Restaurierung wieder in ganzer Pracht zu sehen. Hunderte von Tierpräparaten geben einen Einblick in die Vielfalt der heimischen Tierwelt. | Di-Fr 9.30-17, Sa/So 10-18 Uhr | Eintritt 3,50 Euro | Invalidenstr. 43 | www.naturkundemuseum-berlin.de | U 6 | Zinnowitzer Straße


Museumsinsel

Im Alten Museum werden Kunst und Skulpturen der Griechen und Römer gezeigt. Die Kunst der Etrusker, das Herzstück der Sammlung, wird erst nach der Generalsanierung des Hauses zu sehen sein. Bis dahin sind die griechischen Kunstwerke im Hauptgeschoss ausgestellt. Steinskulpturen und Figuren aus Ton und Bronze, Friese, Vasen, Goldschmuck und Silberschätze zeugen von einer prachtvollen Kultur. Info-Inseln informieren über griechische Mythen, antike Stadtkultur und über die Ausgrabungsstätten der Berliner Museen. Im 1. Obergeschoss wird bis 2009 die weltberühmte über 3000 Jahre alte Büste der ägyptischen Königin Nofretete sowie Kunst und Kunsthandwerk Altägyptens gezeigt.

Der ganze Stolz der Berliner ist das frisch restaurierte Bodemuseum mit der Skulpturensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst (mit Bildwerken vom frühen Mittelalter bis zum ausgehenden 18. Jh.) sowie dem Münzkabinett mit 500000 Raritäten.

Die Nationalgalerie ist nach der Grundsanierung eines der schönsten Berliner Museumsgebäude mit wertvollen Gemälden und Skulpturen des 19. Jhs. Anhand der Werke, u.a. von Menzel, Schadow, Blechen, erfährt man viel über die einstige Bebauung der Stadt, die Mode und den Geist der Kaiserzeit.

Das Pergamonmuseum wurde eigens für den Pergamonaltar, den der Ingenieur Carl Humann im 19. Jh. in der Türkei ausfindig gemacht hatte und 20 Jahre lang rekonstruieren ließ, 1910-30 erbaut. Der 113 m lange Skulpturenfries zählt zu den Meisterwerken hellenistischer Kunst und zeigt den Kampf der Götter mit den Giganten. Im Saal nebenan ist das prachtvolle Markttor von Milet (130 n. Chr.), ein Glanzstück römischer Architektur, zu sehen. Auch die Sammlungen für Islamische sowie für Vorderasiatische Kunst sind weltweit einzigartig. Herausragend: die 30 m lange geziegelte Prozessionsstraße von Babylon mit den kunstvollen Löwenmalereien.

Alle Museen: Di-So 10-18, Nationalgalerie und Pergamonmuseum Do bis 22 Uhr | S-Bahn | Hackescher Markt

Neue Synagoge

Bei ihrer Einweihung 1866 war sie mit 3200 Sitzplätzen die größte Synagoge der Welt, heute dient das Gebäude in der Oranienburger Straße nur noch als Ausstellungs- und Andachtsort. Wer die strengen Sicherheitskontrollen passiert hat, steht schnell vor einer großen Glasfront, die den Blick auf den ehemaligen Kirchenraum freigibt, heute ein kiesbestreuter Freiplatz. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 entging die Synagoge dank des Eingreifens eines couragierten Berliner Polizisten der Brandstiftung. 1943 sorgte dann aber ein Bombenangriff für ihre fast völlige Zerstörung. Die Fassade und die mächtige goldene Kuppel, zu der eine Treppe hinaufführt, wurden seit 1988 wieder instandgesetzt. | April-Sept. So/Mo 10-20, Di-Do 10 bis 18, Fr 10-17, Okt.-März So-Do 10-18, Fr 10-14 Uhr | Eintritt 3, Kuppel 1,50 Euro | Oranienburger Str. 30 | S 5, 9, 75 | Oranienburger Straße

Nikolaiviertel

Das Nikolaiviertel mit der Nikolaikirche südöstlich vom Alexanderplatz gilt als Wiege der Stadt; hier standen im 13. Jh. die ersten Häuser. Die jetztige Bebauung ist nur auf den ersten Blick Architektur des 18./19. Jhs., in Wahrheit entstand sie erst in den 1980er-Jahren. U 2 | Klosterstraße

Rotes Rathaus

Schon von weitem leuchtet der rote Backstein des 1861-70 errichteten Gebäudes über den Alexanderplatz. Während der Baukörper größtenteils im Stil der italienischen Hochrenaissance gehalten ist, ähnelt der Glockenturm dem der Kathedrale im französischen Laon. Auf Höhe der ersten Etage erzählen 36Tafeln von je 6 m Länge von der Geschichte Berlins. Im letzten Weltkrieg stark zerstört, wurde das Rathaus nach 1958 Sitz des Ost-Berliner Magistrats, währenddessen der West-Berliner Senat im Schöneberger Rathaus Platz nahm. Seit der Wiedervereinigung ist das Rote Rathaus wieder das Rathaus von ganz Berlin. | Rathausstr. 15 | Tel. 90260 | www.berlin.de | U-/S-Bahn | Alexanderplatz


St.-Hedwigs-Kathedrale

Zu Beginn des 18. Jhs. lebten nur 700 Katholiken in Berlin. Kaum 30 Jahre später waren es aber schon rund 10000 - wegen der Schlesischen Kriege hatten sie die Flucht ins liberale Berlin angetreten. Deshalb wurde 1747 der Grundstein für eine neue Kirche gelegt, die der Architekt Jean Legeay zusammen mit dem königlichen Baudirektor Johann Boumann d.Ä. entwarf. Erst 1773, also fast 30Jahre nach Baubeginn, war die Kirche jedoch nutzbar. Sie ist dem Pantheon in Rom nachempfunden. Im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombenangriff stark zerstört, wurde die Kathedrale 1952-63 wieder aufgebaut. | Mo-Fr 10-17, Sa 10-16.30, So 13-17 Uhr | Bebelplatz | U 2 | Hausvogteiplatz | Bus 100 | Haltestelle Staatsoper

Unter den Linden

Als geistiges und künstlerisches Zentrum Berlins hat die Allee, die am Brandenburger Tor beginnt und am Berliner Dom endet, nicht zuletzt wegen der Museumsinsel auch heute noch eine große Bedeutung. Seit dem 18. Jh. entstanden u.a. das Kronprinzenpalais, das Zeughaus sowie die Staatsoper und die jetzige Humboldt-Universität. Ende des 19. Jhs. wurde der Berliner Dom im wilhelminischen Stil errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Boulevard verwüstet. Mit Ausnahme des Stadtschlosses, dessen Reste Ost-Berlins Stadtregierung 1950 sprengen ließ, wurden die verbliebenen Gebäude wieder restauriert. Anstelle des Schlosses wurde am Ufer der Spree der Palast der Republik gebaut, zu DDR-Zeiten ein Kulturzentrum von nationaler Bedeutung, spöttisch "Palazzo Prozzi" genannt. Nach seinem Abriss soll an dieser Stelle das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut werden. | Mitte | S 1 und 25 | Unter den Linden

Bauhaus-Archiv

Tolle Sammlung zur Geschichte des Bauhauses: Möbel, Malerei, Design von Ludwig Mies van der Rohe, Walter Gropius u.a. Letzterer entwarf das Museum 1964. | Tgl. 10-17 Uhr, Di geschl. | Klingelhöfer Str. 14 | www.bauhaus.de | U-Bahn | Nollendorfplatz

Botschaftsviertel

Südlich des Tiergartens sind zahlreiche Botschaften wiederauferstanden. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg residierten hier die Diplomaten, wovon nur noch die renovierten Botschaften Japans und Italiens zeugen. Architektonische Glanzlichter sind die Vertretungen von Schweden, Norwegen, Island, Dänemark und Finnland. Sie teilen sich einen Gebäudekomplex ("Botschaften der Nordischen Länder") mit einem öffentlichen Gemeinschaftshaus, einem Restaurant und Ausstellungsräumen. Die Botschaft Mexikos nebenan wiederum gibt sich avantgardistisch mit einem 18 m hohen Foyer, Dachgarten und einer markanten Fassade. All diese Botschaften legen Wert auf ein öffentlich zugängliches Kulturprogramm. So finden hier regelmäßig Ausstellungen, Konzerte oder Lesungen statt. | Botschaft der Nordischen Länder | Rauchstr. 1 | Tel. 50502000 | www.nordischebotschaften.org | Gemeinschaftshaus Mo-Fr 10-19, Sa/So 11-16 Uhr. | Botschaft der Vereinigten Staaten von Mexiko | Klingelhöfer Str. 3 | Tel. 2693230 | www.embamex.de | Ausstellungssaal Mo-Fr 9-13 Uhr | Bus 100 | Haltestelle Nord-Botschaften

Brandenburger Tor

Als das Berliner Wahrzeichen nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten am 3. Oktober 2002 enthüllt wurde, jubelten eine Million Zuschauer. Die Berliner hängen an ihrem Stadtsymbol, das übrigens niemals die Funktion als Tor innehatte. Seit 1791 ziert das 20 m hohe Monument den Pariser Platz, erbaut nach Plänen des Architekten Carl Gotthard Langhans, der sich die Propyläen auf der Athener Akropolis zum Vorbild genommen hatte. Die Siegesgöttin, die vier Pferde antreibt, gilt als Friedensbringerin. Napoleon demütigte nach seinen erfolgreichen Kriegszügen die Berliner und nahm die Quadriga 1806 mit nach Paris. Erst acht Jahre später thronte sie als Folge der Befreiungskriege wieder an ihrem angestammten Platz. Die Viktoria wurde mit Eisernem Kreuz, Lorbeerkranz und preußischem Adler geschmückt, um an den Kampf gegen Napoleon zu erinnern. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Brandenburger Tor stark beschädigt. Nach alten Gipsmodellen wurde die Quadriga nachgebildet, gemeinsam von den Stadtverwaltungen Ost- und West-Berlins. Nach dem Willen der DDR-Regierung fielen Eisernes Kreuz und der preußische Adler jedoch weg, stattdessen bekam die Siegesgöttin einen Stab mit Eichenlaubkranz in die Hand. Erst nach der Wiedervereinigung kamen die alten Symbole wieder in Amt und Würden. | Mitte | Pariser Platz | S 1 und 25 | Unter den Linden



Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Im Mai 2005 wurde das Mahnmal eingeweiht. 2700 verschieden hohe Betonpfeiler, Stelen genannt, wurden nach Plänen des New Yorker Architekten Peter Eisenman auf einem 19000 m² großen Gelände angeordnet. Man kann von allen Seiten in diese begehbare Struktur eintauchen, deren wellenförmige Gestalt von jedem Standort aus anders wahrgenommen wird. Im Untergeschoss befindet sich ein Informationszentrum. | Wilhelmstraße/Behrenstraße | U-/S-Bahn | Potsdamer Platz

Filmmuseum Berlin

Von den Anfängen des deutschen Films bis zur Gegenwart werden Kostüme, Filmausschnitte und vieles mehr gezeigt. Moderne Filmanimation, Spezialeffekte und virtuelle Welten bilden einen eigenen Schwerpunkt. Neu ist das integrierte erste deutsche Fernsehmuseum. | Di-So 10-18, Do bis 20 Uhr | Potsdamer Str. 2 | www.filmmuseum-berlin.de | U-/S-Bahn | Potsdamer Platz

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Eine Dauerausstellung zeigt eindrucksvoll, wie sich einzelne Menschen und Gruppen 1933-45 gegen die Nazi-Diktatur gewehrt und ihre Handlungsspielräume genutzt haben. | Mo-Mi, Fr 9-18, Do 9-20, Sa/So 10 bis 18Uhr | Stauffenbergstr. 13 | www.gdw-berlin.de | U 2 | Mendelssohn-Bartholdy-Park

Hauptbahnhof

Der größte Bahnhof Europas wurde nach den Entwürfen des Hamburger Architekturbüros Gerkan & Partner gebaut. Glas und Stahl dominieren den mehrstöckigen Prachtbau mit zahlreichen Ladenpassagen und unterirdischen Gleisen in Nord-Süd-Richtung. Über 1000 Züge kommen hier täglich an. | Europaplatz | S-Bahn | Hauptbahnhof

Haus der Kulturen der Welt

Die 1957 zur Internationalen Bauausstellung erbaute ehemalige Kongresshalle erregte wegen ihrer gewagt ausschwingenden Dachkonstruktion internationales Aufsehen und handelte sich bei den Berlinern den Beinamen "schwangere Auster" ein. Seit 1989 wird das Gebäude von der Bundesregierung als "Haus der Kulturen der Welt" genutzt. Mit Kulturfestivals und Länderschwerpunkten hat es sich internationale Anerkennung erworben. | John-Foster-Dulles-Allee 10 | Bus 100 | Haltestelle Haus der Kulturen der Welt

Kulturforum

Alle Museen: www.smb.spk-berlin.de | U-/S-Bahn | Potsdamer Platz

In der 1998 eröffneten Gemäldegalerie sind einige der bedeutendsten Werke europäischer Malerei vom 13. bis 18. Jh. versammelt. 72 Säle und Kabinette mit 1400 Gemälden präsentieren einzelne Kunstlandschaften und Epochen. Sammlungsschwerpunkte bilden die italienische Malerei vom 14. bis 18. Jh. (u.a. Caravaggio, Botticelli, Raffael) und die niederländische Malerei des 15./16. Jhs. | Di-So 10-18, Do bis 22 Uhr | Stauffenbergstr. 40

Im Kunstgewerbemuseum sind Kostbarkeiten aus barocken Kunstkammern, Delfter Fayencen und barocke Gläser nur einige der Glanzlichter der Sammlung. Außerdem gibt es europäisches Porzellan - vor allem Meißen und KPM -, Zier- und Tischgerät von Rokoko über Klassizismus bis Jugendstil, wertvolle Gold- und Silberschmiedearbeiten sowie Kostüme und Seidenstoffe zu sehen. | Di-Fr 10-18, Sa/So 11-18 Uhr | Tiergartenstr. 6

Im Musikinstrumentenmuseum werden seit 1984 rund 800 der insgesamt über 3000 Instrumente europäischer Kunstmusik des 16.-20. Jhs. gezeigt. Die Sammlung der Blasinstrumente aus St. Wenzel zu Naumburg aus der ersten Hälfte des 17. Jhs. gilt als einzigartig, ebenso das Bach-Cembalo. Verschiedene Instrumente dürfen ausprobiert werden. Jeden Samstag um 12 Uhr gibt es eine Vorführung der über 70 Jahre alten Wurlitzer Kino-Orgel. | Di-Fr 9-17 (Do bis 22), Sa/ So 10-17 Uhr | Tiergartenstr. 1

In der Neuen Nationalgalerie, einem von Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Flachbau, sind europäische Malerei und Plastik des 20. Jhs. von der klassischen Moderne bis zur Kunst der 1960er-Jahre Thema der Ausstellung. Zu betrachten sind Arbeiten u.a. von Kirchner, Picasso, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka. Schwerpunkte der Sammlung: Kubismus, Expressionismus, Bauhaus und Surrealismus. | Di-Fr 9-18 (Do bis 22), Sa/So 11-18 Uhr | Potsdamer Str. 50

Potsdamer Platz

Am westlichen Rand des Potsdamer Platzes, dessen ursprüngliche Bebauung im Krieg zerstört wurde, befindet sich seit 1995 ein neues Stadtviertel mit Shoppingcenter, Kinokomplexen, Musicaltheater, Spielbank, Hotels und einem Filmmuseum. Beeindruckend ist das zeltähnliche, von Helmut Jahn entworfene Dach des Sony-Centers. Wetterunabhängig kann man hier flanieren oder auf einer der Caféterrassen Platz nehmen. Im Daimler-Chrysler-Gebäude (Architekt Hans Kollhoff) hievt der schnellste Fahrstuhl Europas Besucher in nur 20Sekunden auf die Aussichtsplattform (tgl. 11 bis 20 Uhr | 3,50 Euro) in 93m Höhe. | Mitte | www.panoramapunkt.de | U-/S-Bahn | Potsdamer Platz


Regierungsviertel

Rund um den Reichstag scharen sich moderne Parlamentsgebäude, die sich spangenartig von Westen nach Osten ziehen. Das Ensemble wird "Band des Bundes" genannt. Das Bundeskanzleramt im Nordwesten wurde nach Plänen der Architekten Axel Schulte und Charlotte Frank errichtet, die auch das Gesamtkonzept für das Regierungsviertel entwarfen. Wegen seiner boxartigen Gestalt wird das 2001 fertig gestellte Kanzleramt im Volksmund "Bundes-" oder "Kanzlerwaschmaschine" genannt. Vor dem Portal symbolisiert die 5,50 m hohe Stahlplastik "Berlin" des 2002 verstorbenen baskischen Künstlers Eduardo Chillida mit vier ineinandergreifenden Armen die deutsche Einheit. Nördlich vom Reichstag steht das Paul-Löbe-Haus, benannt nach dem Reichstagspräsidenten der Jahre 1924-32. Es beinhaltet u.a. 550 Räume für 275Abgeordnete und deren Mitarbeiter. Auf der gegenüberliegenden Seite der Spree zeigt als Pendant das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus gen Osten. Es wurde nach einer Reichstagsabgeordneten benannt und beherbergt u.a. die Parlamentsbibliothek, die als drittgrößte ihrer Art in der Welt gilt. Architektonisch interessant sind auch die so genannten Ministergärten mit etlichen Landesvertretungen nordöstlich des Potsdamer Platzes.

Reichstagsgebaeude

Seit der 1884-94 nach Plänen von Paul Wallot errichtete Parlamentsbau Mitte der 1990er-Jahre mit einer gläsernen Kuppel versehen wurde, gilt der Bau als Publikumsmagnet. Besucher nehmen langes Anstehen (je nach Tageszeit) in Kauf, um einmal mit dem Fahrstuhl aufs Dach fahren und dann den spiralförmig angelegten Weg in die Spitze der Kuppel begehen oder auf der Dachterrasse des Restaurants Käfer Platz nehmen zu können. Von oben hat man einen phantastischen Blick auf das neue Regierungsviertel, den neuen Hauptbahnhof und das übrige Berlin. Besonders spektakulär ist der Blick nach Einbruch der Dunkelheit. Im Geschoss darunter debattieren derweil seit 1999die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, die man durchs Glasdach dabei beobachten kann. Nach dem Reichstagsbrand 1933 und den Kämpfen um Berlin war das Gebäude 1961-72 wieder aufgebaut worden und beheimatete eine Ausstellung zur deutschen Geschichte, die jetzt im Deutschen Dom zu sehen ist. 1990 konstituierte sich hier der erste Bundestag des wiedervereinigten Deutschland. Um den Bau für den Bundestag nutzen zu können, wurde er nach Plänen des Architekten Sir Norman Foster komplett entkernt und mit der Glaskuppel gekrönt. | Kuppelbesichtigung tgl. 8 bis 24 Uhr, letzter Einlass 22Uhr, Besucherdienst Deutscher Bundestag (Führungen und Teilnahme an Plenarsitzungen) | Tel. 22732152 | Platz der Republik | Bus 100 | Haltestelle Reichstag


Siegessaeule

Einst zierte das 67 m hohe Nationaldenkmal den Platz vor dem Reichstag. Um mehr Platz für die "Reichshauptstadt Germania" zu gewinnen, ließ Hitler die auch als "Gold-Else" betitelte goldene Viktoria auf den Großen Stern inmitten des Tiergartens versetzen. Die Siegessäule wurde 1864-73 nach Plänen von Heinrich Strack errichtet, um des Sieges über die Dänen zu gedenken. Die Aussichtsplattform bietet einen schönen Blick über die Stadt. | April-Okt. Mo-Fr 9.30-18.30, Sa/ So, 9.30-19, Nov.-März Mo-Fr 10 bis 17, Sa/So 10-17.30 Uhr | Eintritt 2,20 Euro | www.monument-tales.de | Straße des 17. Juni | Bus 100 | Haltestelle Großer Stern

Eastside Gallery

Zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke erstreckt sich die größte Openairgalerie der Welt. 118 Künstler aus 21 Ländern haben sich hier auf einem 1316 m langen Stück der Berliner Mauer verewigt. Die bekanntesten Werke sind der "Bruderkuss" von Dimitri Vrubel sowie "Berlin-New York" von Gerhard Lahr. | Friedrichshain | Mühlenstraße | www.eastsidegallery.com | U-/S-Bahn | Warschauer Straße


Kulturbrauerei

Die ehemalige Schultheiss-Brauerei hat sich erfolgreich als Kulturzentrum des Bezirks etabliert. Ein großes Kino mit mehreren Sälen, Konzert- und Veranstaltungseinrichtungen sowie eine Vielfalt an Clubgastronomie und Einzelhandel belebt das 25000m² große Hofensemble Tag und Nacht. Gebaut wurde das für Berlin typische, gelbfarbene Backsteingebäude 1890-1910 nach Plänen des Königlichen Baurats Franz Schwechten, der auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche entwarf. | Prenzlauer Berg | Knaackstr. 75-97 | U 2 | Eberswalder Straße

Mauerpark

Weite Wiesen, viele Hunde und noch mehr Erwachsene und Kinder tummeln sich täglich in dem Park an der ehemaligen Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Ein Stück Mauer dient heute noch Graffitikünstlern in spe zum Üben. Highlight sind die riesigen Schaukeln im Süden sowie ein Kinderbauernhof am nördlichen Ende. | Prenzlauer Berg | Eberswalder Straße | U2 | Eberswalder Straße


Molecule Men

Vor den "Treptowers", den Zwillingstürmen des Allianz-Konzerns, stehen seit 1999 die Molecule Men. Die 30 m hohen Figuren des US-Künstlers Jonathan Borofsky in der Spree sollen das friedliche Aufeinanderzugehen an der Schnittstelle von Friedrichshain, Treptow und Kreuzberg symbolisieren. | Treptow | Eichenstraße | S-Bahn | Treptower Park

Volkspark Friedrichshain

Im 52 ha großen Volkspark Friedrichshain im Norden toben sich Jugendliche auf einer Halfpipe aus, während die Eltern mit den kleinen Geschwistern am Märchenbrunnen ausruhen. Nicht nur Kinder lieben die 1913 erstmals gefluteten Wasserspiele im Volkspark Friedrichshain. Neun Rundbögen umrahmen Steinschalen mit Fontänen, Grimmsche Märchenfiguren und Ballustraden mit Tierfiguren. Der Brunnen ist mit seinem herrlich kitschigen Flair zum Szenetreffpunkt erholungshungriger Berufsjugendlicher, Familien und Liebespärchen geworden. | Am Friedrichshain | U-/S-Bahn | Warschauer Straße

Berlinische Galerie

Im neuen Landesmuseum für Berliner Kunst brillieren Werke der Neuen Wilden um Rainer Fetting neben Expressionisten wie Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner. Die neue Sachlichkeit ist mit Otto Dix und George Grosz vertreten. | Mi-Mo 10-18 Uhr | Eintritt 6 Euro | Alte Jakobstr. 124-128 | www.berlinischegalerie.de | U 1, 6 und 15 | Hallesches Tor

Deutsches Technikmuseum

Die Sammlung historischer Fahrzeuge, Handwerksgeräte und Erfindungen begeistert Jung und Alt. Um die Lokschuppen mit historischen Zugmaschinen oder die Abteilung Schifffahrt mit rund 1500 Exponaten zu besichtigen, braucht es eigentlich mehr als einen Tag. Spannend: Im Spectrum klären 250Experimente anschaulich über technische Funktionsprinzipien auf. Seit 2005gibt es die neue Sektion Luftfahrt mit echten Flugzeugen. | Di-Fr 9-17.30, Sa/So 10-18 Uhr | Eintritt 4,50 Euro | Trebbiner Str. 9 | www.dtmb.de | U 1, 2 und 15 | Gleisdreieck

Friedhoefe am Halleschen Tor

Bekannt für seine großartigen Kapellen und mausoleumsartigen Grabstätten reicher Familien, die jedoch mehr und mehr dem Verfall ausgesetzt sind. Etliche Berliner haben Patenschaften für einzelne Grabstätten übernommen, um den Friedhof in seiner alten Pracht zu bewahren. Bekannteste Ruhende sind E.T.A. Hoffmann, Adelbert von Chamisso sowie die Familie Mendelssohn-Bartholdy. | Tgl. 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit | Mehringdamm | U 6 | Mehringdamm

Haus am Checkpoint Charlie

Dauerausstellung zum Mauerbau und zur Teilung der Stadt. Dokumentation verschiedener ge- und missglückter Fluchtversuche sowie diverse Fluchtobjekte: vom Mini-U-Boot bis zum Heißluftballon. | Tgl. 9-22 Uhr | Eintritt 9,50 Euro | Friedrichstr. 43 | www.mauer-museum.com | U 6 | Kochstraße


Jüdisches Museum Berlin

2000 Jahren jüdischer Kultur widmet sich die Dauerausstellung in dem spektakulären Museumsbau des New Yorker Architekten Daniel Libeskind. Mittels Multimediatechnik, Lichteffekten und den bizarren Grundrissen der Ausstellungsräume wird ein emotionaler Bezug zwischen Besuchern und Exponaten erzeugt. Thema ist u.a. die Geschichte und Verfolgung der Juden in Deutschland vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. | Mo 10-22, Di-So 10-20Uhr | Eintritt 5 Euro | Lindenstr. 9-14 | www.jmberlin.de | U 1, 6 und 15 | Hallesches Tor

Martin-Gropius-Bau

Ursprünglich als Kunstgewerbemuseum konzipiert, dient der 1877-81 nach Plänen von Martin Gropius (einem Großonkel von Walter Gropius) und Heino Schmieden errichtete Prachtbau mit schönen Reliefs und Mosaiken als stimmungsvoller Präsentationsraum für wechselnde Ausstellungen zu Kunst und Geschichte. | Mi-Mo 10-20 Uhr | Niederkirchner Str. 7 | S-Bahn | Anhalter Bahnhof

Topographie des Terrors

Auf dem Gelände des einstigen Machtzentrums des nationalsozialistischen SS- und Polizeistaates informiert eine Freiluftausstellung über die Gräueltaten, die von diesem Ort aus geplant und organisiert wurden. Auf Wandtafeln werden u.a. hingerichtete Politiker und Widerstandskämpfer portraitiert. 2007-09 wird hier ein neues Dokumentationszentrum gebaut. | Okt.-April tgl. 10-18, Mai-Sept. tgl. 10-20 Uhr | Niederkirchner Str. 8 | www.topographie.de | S 1 und 25 | Anhalter Bahnhof

Funkturm

Dem Pariser Eiffelturm nachempfunden, galt das Berliner Pendant, das 1926 auf dem Messegelände errichtet wurde, lange Zeit als modernes Wahrzeichen Berlins. Besonders zu Mauerzeiten diente der 138 m "Lange Lulatsch", wie er im Volksmund genannt wird, den West-Berlinern als Stadtsymbol. In 55 m Höhe befindet sich ein Restaurant, 71 m darüber die Aussichtsplattform. Der Sendemast auf der Turmspitze wird für den Polizeifunk genutzt. | Tgl. 10-23 Uhr | Eintritt 4 Euro | Charlottenburg | Messedamm | S-Bahn | MesseNord | U 2 | Kaiserdamm

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Wie ein mahnender Zeigefinger ragt die Turmruine der 1891-95 zum Gedenken an Wilhelm I. gebauten Kirche gen Himmel. Nach der fast vollständigen Zerstörung der Kirche im Zweiten Weltkrieg entschieden die Kirchenoberen, wenigstens den Turm stehen zu lassen. Daneben entstand 1958-61 ein von Egon Eiermann entworfener moderner Kirchenraum in Form eines Achtecks aus blauen Glasbausteinen. Im Erdgeschoss des Turms ist eine Ausstellung zur Geschichte der Kirche zu sehen. | Tgl. 9-19 Uhr, Sa 18 Uhr Kirchenkonzert | Charlottenburg | Breitscheidplatz | U-/S-Bahn | Zoologischer Garten

Kurfürstendamm

Vor der Wende der Einkaufsboulevard der West-Berliner und Inbegriff für Großstadtflair. Heute kaufen vor allem Japaner und Russen in den zahlreichen Boutiquen ein. In den letzten Jahren sind etliche Bausünden aus den 1960er-Jahren verschwunden, u.a. wurde das neue Kranzlereck mit Büros, Geschäften und einem neuen Café eröffnet. 1883-86 als 3,5 km langer Reitweg angelegt, zeugen noch etliche Häuser von der opulenten Bebauung zur vorletzten Jahrhundertwende. | Charlottenburg | U 9 und 15 | Kurfürstendam

Olympiastadion

Rund 75000 Zuschauer passen in Deutschlands zweitgrößtes Stadion. 1936anlässlich der Olympischen Spiele in Berlin nach Plänen von Werner March erbaut, kicken heute hier vor allem die Profis von Hertha BSC den Ball über das Fußballfeld. Die nationalsozialistische Architektur hat stark gelitten, weshalb das Stadion zur WM 2006 grundlegend saniert wurde. Alle Zuschauerplätze wurden überdacht. | Tgl. 9-19, im Winter bis 16 Uhr | Eintritt 4 Euro, Stadionführungen tgl. 11, 13 und 15, im Sommer auch 17 Uhr, 8 Euro | Charlottenburg | Olympischer Platz 3 | Tel. 2546900 | Tel. 25002322 | www.olympiastadion-berlin.de | U2 | Olympiastadion






Sammlung Berggruen

Werke von Pablo Picasso und Paul Klee bilden den Schwerpunkt dieser einzigartigen Sammlung, die der Kunsthändler Heinz Berggruen zusammengetragen hat. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" werden auf drei Etagen des prächtigen Stüler-Baus faszinierende Frühwerke sowie Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier gezeigt. | Di-So 10 bis 18 Uhr | Eintritt 6 Euro | Charlottenburg | Schloßstr. 1 | www.smb.spk-berlin.de/smb/ | U 7, | Richard-Wagner-Platz

Schloss Charlottenburg

Die über 300 Jahre alte Sommerresidenz der Kurfürstin Sophie Charlotte beeindruckt nicht nur durch französisch inspirierte Gartenarchitektur mit stramm stehenden Buchsbäumchen, sondern vor allem durch herrschaftliche Architektur des 17./18. Jhs. Die Wohnräume Friedrichs I. und seiner Gemahlin können besichtigt werden. Im hinteren Teil des Parks befindet sich das Mausoleum der Königin Luise, der Frau Friedrich Wilhelms III. | Di-So 9-17, Mausoleum April-Okt. Di-So 10-17 Uhr, Belvedere (KPM-Porzellansammlung) Di bis Fr 12-17, Sa/So 10-17 Uhr, Schinkelpavillon (Kunst und Kunstgewerbe der Romantik) Di-So 10-17 Uhr | Charlottenburg | Spandauer Damm | Eintritt: Schloss 6, Kombikarte 10, Belvedere und Schinkelpavillon 2, Mausoleum 1 Euro | Tel. 320911 | Bus 145 | Haltestelle Luisenplatz


The Story of Berlin

Wie auf einer Zeitreise bewegen sich die Besucher durch 24 Erlebnisräume, um die Geschichte Berlins zu erfahren. Hightech und Multimedia faszinieren vor allem junge Leute. | Tgl. 10-20, Einlass bis 18 Uhr | Eintritt 9,80 Euro | Charlottenburg | Kurfürstendamm 207 | www.story-of-berlin.de | U 15 | Uhlandstraße

Weltkugelbrunnen

Der Berliner Bildhauer Joachim Schmettau schuf 1983 mit dem Brunnen auf dem Breitscheidplatz einen umstrittenen, doch mittlerweile sehr beliebten Kunsttupfer im Windschatten von Gedächtniskirche und Europacenter. Wegen seiner Wuchtigkeit betiteln ihn die Berliner als "Wasserklops". Dabei ist die durch vielerlei Bögen aufgebrochene Granitkugel keineswegs plump, sondern brilliert durch ein einmaliges Zusammenspiel von Wasserströmen über Treppen, Paradiesfiguren sowie Kaskaden. | Charlottenburg | Breitscheidplatz | U-/S-Bahn | Zoologischer Garten

Zoologischer Garten

Der 160 Jahre alte Tierpark ist der älteste zoologische Garten Deutschlands und gilt mit 13300 Tieren in über 1437 Arten als artenreichster der Welt. Ein Höhepunkt: das Aquarium mit Krokodilhalle. | Tgl. 9-8.30, im Winter bis ca. 17Uhr | Eintritt Zoo und Aquarium 16,50 Euro | Charlottenburg | Budapester Str. 5 | www.zoo-berlin.de | U-/S-Bahn | Zoologischer Garten


Alliiertenmuseum

Thema ist die Geschichte der Westmächte und Berlins in der Zeit von 1945-94. Eindrucksvoll wird die Berliner Luftbrücke 1948/49 dokumentiert; u.a. kann man ein Transportflugzeug, einen der so genannten Rosinenbomber, auf dem Freigelände besichtigen. | Do-Di 10-18 Uhr | Eintritt frei | Zehlendorf | Clayallee 135 | www.alliiertenmuseum.de | U 1 | Oskar-Helene-Heim

Botanischer Garten

Die ganze Welt der Natur vereint auf 43 Hektar: Sibirisches Steppengras, japanische Kirschbäume und deutsches Gartengemüse gedeihen in nächster Nachbarschaft. Highlights sind die riesigen Tropenhäuser, u.a. mit Riesenseerosen, Bambus und Palmen; toll die Orchideenhalle und die Kaktussammlung. | Tgl. 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit, Eingänge Unter den Eichen | Eintritt 5 Euro | Steglitz | Königin-Luise-Straße | www.botanischer-garten-berlin.de | S 1 | Botanischer Garten

Brücke-Museum

Idyllisch am Grunewald gelegen, bietet der Bungalow die weltweit umfangreichste Sammlung an Werken jener Expressionisten, die sich 1905 in Dresden als Brücke-Künstler zusammenschlossen, u.a. Karl Schmitt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Max Pechstein und Emil Nolde. | Mi-Mo 11-17 Uhr | Eintritt 4 Euro | Dahlem | Bussardsteig 9 | www.bruecke-museum.de | Bus 115 | Haltestelle Pücklerstraße

Chinesischer Garten

Europas größter chinesischer Garten bietet auf 2,7 ha u.a. eine Felslandschaft mit Wasserfällen, einen See mit Brücken und landestypische Pavillons. Beeindruckend: die Teezeremonie im "Berghaus zum Osmanthussaft". Auf dem gleichen Areal befinden sich auch ein japanischer, ein islamischer und ein balinesischer Garten. | Tgl. 9 Uhr bis Sonnenuntergang | Eintritt 2 Euro | Führungen (April-Okt. Tel. 5129498) sowie Teezeremonien (5 Euro Tel. 0179/3945564) nach Anmeldung | Marzahn | Eisenacher Str. 99 | U 5 Cottbusser Platz dann Bus 195 | Haltestelle Erholungspark Marzahn

Flughafen Tempelhof

Als größtes Bürogebäude Europas mit einer Länge von über 1200 m und 5000Räumen vermittelt der Flughafen Tempelhof heute noch eine Ahnung von der Monumentalarchitektur im Nationalsozialismus. 1936 anlässlich der Olympischen Spiele eröffnet, sollte hier nicht nur ein internationales Flugkreuz entstehen, sondern auch das Luftfahrtministerium eine Bleibe erhalten. Heute fliegen nur noch kleine Maschinen den von Ernst Sagebiel konzipierten Flughafen an; in den Bürogebäuden sind Teile der Berliner Verwaltung und der Polizei untergebracht. | Tempelhof | Platz der Luftbrücke | U 6 | Platz der Luftbrücke

Glienicker Park

Ein wunderbarer Ort zum Flanieren wie in alten Zeiten, als Kurfürsten und Prinzessinnen unter Eichenlaub Händchen hielten und den phantastischen Blick über die Havel genossen. Zu Beginn des 19. Jhs. von Lenné und Schinkel gestaltet, bietet die 116 ha große Parklandschaft gepflegten Baumbestand, ein Schloss, italienisch inspirierte Pavillons, Fontänen, Laubengänge und Arkaden. Besonders gelungen ist der von Schinkel 1835 entworfene Rundtempel mit korinthischen Säulen. Auf der Glienicker Brücke nach Potsdam am Südende des Parks fanden während des Kalten Krieges die spektakulären Agentenaustausche statt. | Wannsee | Königstraße | Bus 316 | Haltestelle Glienicker Brücke

Grunewald

Als größtes Waldgebiet im Westteil der Stadt war der Grunewald zu Mauerzeiten das Naherholungsziel schlechthin. Heute geht es selbst an Wochenenden ruhiger zu. Mehrere idyllische Seen wie z.B. der Teufelssee sowie die Havel laden zum Baden ein. Am Teufelssee liegt auch das Ökowerk (Tel. 3000050) mit lehrreichem Naturgarten, Bienenstöcken zum Anschauen und Survivalkursen für Kinder. Am Ufer des Grunewaldsees bietet das Jagdschloss Grunewald aus dem 16. Jh. eine wertvolle Gemäldesammlung sowie ein Jagdmuseum (Mitte Mai-Mitte Okt. Di bis So 10-17 Uhr | im Winter nur Sa/So und feiertags mit Führungen um 11, 13 und 15 Uhr). Der 120 m hohe Teufelsberg im Norden entstand aus 21 Mio. Kubikmetern Bauschutt der kriegszerstörten Stadt. Der Berg bietet Berlins einzige Skiabfahrt. Am Wochenende treffen sich auch Drachenfans. | Grunewald | S 7 und 9 | Grunewald

Haus der Wannseekonferenz

In der Villa mit Seeblick verhandelten am 20. Januar 1942 Regierungsvertreter und SS darüber, wie sich der beschlossene Völkermord an den Juden organisatorisch durchführen ließe. Im Erdgeschoss informiert eine ständige Ausstellung über die Konferenz, die Vorgeschichte und die schrecklichen Folgen. | Tgl. 10-18 Uhr | Wannsee | Am Großen Wannsee 56 | Tel. 8050010 | www.ghwk.de | S-Bahn Wannsee dann Bus 114 | Haltestelle Haus der Wannseekonferenz

Juedischer Friedhof Weissensee

Über 115000 Berliner Juden wurden hier zu Grabe getragen. Damit gilt die 1880entstandene Ruhestätte als größter jüdischer Friedhof Europas. Die gelben Backsteingebäude sowie die Grabfelder entwarf Hugo Licht. Ein Gedenkstein erinnert an die 6 Mio. von den Deutschen ermordeten Juden. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten, die hier begraben wurden, zählen die Verleger Samuel Fischer und Rudolf Mosse sowie der Maler Lesser Ury. Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen (kann ausgeliehen werden). | April-Okt. So-Do 7 bis 17, Fr 7-15, Nov.-März bis 16, Fr bis 15 Uhr | Weißensee | Herbert-Baum-Str. 45 | S 8, 41 und 42 | Greifswalder Straße

Pfaueninsel

Ursprünglich befand sich auf dem 67 ha großen Eiland ein Zoo, den Friedrich Wilhelm III. zu Beginn des 19. Jhs. anlegen ließ. Heute zeugen nur noch die frei laufenden Pfauen und der romantische Park von der einstigen Bestimmung. Das rührend-kitschige weiße Schlösschen wirkt wie eine Filmkulisse. Es war für die Geliebte Friedrich Wilhelms II., Wilhelmine Enke, erbaut worden. | Wannsee | Pfaueninselchaussee | Fähre Nov. bis Feb. tgl. 10-16, März-Okt. 9-17 Uhr, Schloss April-Okt. Di-So 10 bis 17 Uhr | Bus 218 | Haltestelle Pfaueninsel

Sowjetisches Ehrenmal

Inmitten des Treptower Parks liegt einer der größten sowjetischen Soldatenfriedhöfe Deutschlands. Beeindruckend sind nicht nur die unzähligen Grabplatten, die 5000 gefallener Soldaten gedenken, sondern auch die monumentale, 12 m hohe Bronzeskulptur eines Soldaten, der ein gerettetes deutsches Kind trägt, sowie die gleichfalls gigantische Granitskulptur "Mutter Heimat". Das Ehrenmal wurde 1947-49 erbaut. | Treptow | Alt-Treptow 1 | S-Bahn | Treptower Park

Stasigefaengnis Hohenschoenhausen

Graue Bauten, hohe Mauern und Stacheldraht vermitteln eine Ahnung davon, wie sich politische Gefangene gefühlt haben müssen, die hier ohne Kontakt zur Außenwelt in Einzelhaft einsitzen mussten. Zeitzeugen führen durch die Gefängnisgebäude und machen deutlich, wie Menschen hier zu DDR-Zeiten psychisch gefoltert wurden.

Führungen Mo-Fr 11 und 13, Di-Do auch 15 Uhr, Sa/So stündlich 10-16 Uhr | Mo Eintritt frei, sonst 3 Euro | Hohenschönhausen | Genslerstr. 66 | Tram 5, 6 | Genslerstraße

Tierpark Friedrichsfelde

Der Tierpark Friedrichsfelde mit ca. 8000 Tieren fasziniert durch die Weitläufigkeit des von Lenné ursprünglich als Schlosspark angelegten Geländes. Das um 1690 errichtete Schloss kann besichtigt werden (Di bis So 10-18 Uhr). | Tgl. 9-18.30, im Winter bis ca. 17 Uhr | Eintritt 11 Euro | Lichtenberg | Am Tierpark 125 | Tel. 515310 | U 5 | 

All das wird man natürlich nicht an einem Tag in Berlin erleben können. Es lohnt sich einen längeren Aufenthalt einzuplanen. Oder noch schöner ist es seinen Wohnsitz nach Berlin verlegen zu können, aber auf jedenfall einen Koffer ( mit 2 Wohnsitz ) in Berlin zu haben um das ganz persönliche Berlin kennen und lieben zu lernen. 



Ich werde weiter über mein ganz persönliches Berlin schreiben. Viel Spaß beim entdecken.

Stefan Bach

Gründer von Spotcity und CEO von Spotworld SA

Tätig im Bereich: Chief Digital Officer(CDO), Chief Content Officer(CCO)


Verfasser: spotblogger
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AUF VERTRAUENSBASIS...INFLUENCER MARKETING


In den USA gilt Influencer Marketing bereits als “King of Content”, in Europa nimmt das Thema 2017 richtig Fahrt auf – auch für B2B Marken: 

 Als Weiterentwicklung des Celebrity Testimonials genießen Online Influencer inzwischen eine höhere Glaubwürdigkeit als klassische Werbung. Entscheidend für den Erfolg sind dabei aber nicht nur Abonnenten, Follower oder Likes, sondern echtes inhaltliches Engagement: Die moderierte Beteiligung über Kommentare und lebhafte Diskussionen sind Ausdruck einer loyalen Fan Base. Für Content Marketing Projekte werden Influencer Strategien zu einem wichtigen Erfolgsfaktor.


Content Culture als Erfolgsgarant


Inhalte sind kein Abfallprodukt aus der Wertschöpfungskette, sondern deren Bestandteil. Um Content zu produzieren, braucht es deshalb bestimmte Voraussetzungen – eben eine Kultur der Inhalte, die eine Kultur für Inhalte ist.


Nun sind wir noch weit davon entfernt, dass jeder, der schreiben kann, auch wirklich schreiben kann – doch Content Marketing wird dann richtig Fuß fassen, wenn eine Umgebung geschaffen wird, in der Inhalte gedeihen können und wertgeschätzt werden. Offenheit, Kritikfähigkeit und Transparenz sind die Werte Pfeiler einer Content Culture; 



Wie faengt meine Erfolgsgeschichte an. Folgende Frage koennten helfen.

Starten Sie ein Brainstorming, indem Sie die folgenden Fragen beantworten : 

  • 1: Haben Sie eine angesagte Idee, die die Leute interessieren wird?
  • 2: Ist Ihre Idee lustig?
  • 3: Wird Ihre Idee in Ihrer Branche für Kontroversen sorgen?
  • 4: Wird Ihre Idee in den Lesern eine emotionale Reaktion hervorrufen – z. B.     Schmerz, Freude, Ärger, Überraschung usw.?
  • 5: Können Sie ein Video, eine Infografik oder aufmerksamkeitserregende Bilder  hinzufügen?
  • 6: Welche Art Blog Post von denen, die Sie bereits geschrieben haben, erhält typischerweise die meisten Shares?
  • 7: Bevorzugen Ihre Leser kurze Blog Posts oder laengeren Content?
  • 8: welche Story führt Ihrer Meinung nach zu mehr Reichweite und Wahrnehmung ?

Storytelling ist eine der wirkungsvollsten und erfolgreichsten Techniken, um Texte zu schreiben, die bis zu Ende gelesen werden, um Vertrauen aufzubauen, wiedererkennbar zu sein und eine enge Beziehung zu den eigenen Interessenten und Kunden aufzubauen.

Die Faszination von Geschichten lässt sich wirkungsvoll auch auf Ihr Angebot, oder Ihr Unternehmen  übertragen: Mit Storytelling durchbrechen Sie die allgemeine Informationsflut, da Sie attraktive Inhalte mit Sogwirkung kreieren, die geteilt und weitererzählt werden. Interessenten identifizieren sich leichter mit Ihrem Unternehmen Ihrer Stadt und Ihrem Angebot, erkennen die Qualität Ihrer Arbeit und fangen an, mit Ihnen  zu interagieren. Sie gewinnen so auf eine überzeugende und „echte“ Art neue Kunden und steigern so Ihre Umsätze.


Für weitere Unterstützung zum Blogthema stehe ich gerne Unternehmen,Staedten,Gemeinden und Verbänden zu Verfügung 

Stefan Bach

Gründer von Spotcity und CEO von Spotworld SA

Tätig im Bereich: Chief Digital Officer(CDO), Chief Content Officer(CCO)


Verfasser: spotblogger
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NEWS AT SPOTCITY.
Was kann ich als Kunde im digital/analogen Zeitalter von meiner Stadt und regionalen Handel erwarten? Tante Emma Laden, das Einkaufszentrum oder die gut gewachsene Stadt?
Was kann ich als Kunde im digital/analogen Zeitalter von meiner Stadt und regionalen Handel erwarten?
Tante Emma Laden, das Einkaufszentrum oder die gut gewachsene Stadt?
Wie hoch sind in der Regel die Kosten für Neukunden und Kundenpflege?

Was erwarten Menschen heute von ihrer Stadt? Und was morgen?

Nirgendwo zeigt sich die Polarisierung unserer Gesellschaft so eindeutig wie in der Stadt. International ist die Stadt zum Inbegriff des ökonomischen Aufbruchs geworden. Wer am Reichtum seines Landes teilhaben will, muss in die Stadt ziehen. Die aufstrebende Mitte lässt ihren ländlichen Wohnraum hinter sich. Diese Urbanisierung macht auch vor den westlichen Gesellschaften nicht Halt. In Deutschland bewegen sich die Ströme in drei Richtungen: von Ost nach West, von Nord nach Süd, vom Land in die Stadt. Vor allem die Hochqualifizierten suchen nach den Städten, die ihrem Lebensgefühl entsprechen.

Doch lassen sich die Städte kaum mehr als Einheit fassen. Anfang der siebziger Jahre konnte man sich die Stadt noch als ein gestaltbares Ganzes vorstellen. Heute sind nur noch Teil- Annäherungen in Stadtteilen möglich.Die Bewohner einer Stadt sind es, die deren Lebensgefühl prägen. Können sie sich mit ihrer Stadt identifizieren, so pochen sie auf Mitsprache und machen sich selbst daran, Missstände aus der Welt zu schaffen.Die Bürger wollen ihre Bedürfnisse nach Mobilität, Technik, Vernetzung, Energieausgleich, Erholung gleichermaßen befriedigt wissen. Sie wollen Bildung, Einkauf, Kultur und Sportangebote in ausreichendem Maße erleben. Denn die Stadt der Zukunft muss nicht nur nach außen, sondern auch nach innen wachsen.

Der Mensch von morgen lebt in einem SocIal City Network und Digital Residenz 

Das Social City Network und Digital Residenz  ist es, die die Möglichkeiten der Stadt ihrem eigenen Rhythmus anpassen kann. Leben, Arbeit und Stadt verschmelzen bei den Menschen zu Personal Media. Sie nutzen die modernen Kommunikationstechnologien als Steckdose für das wahre Leben der Stadt. Kommunikation, Transaktion und Produktion konvergieren zu einer neuen Einheit.  Das vernetzten von Menschen, Produkten, Marken wird so zu einer Selbstverständlichkeit. Wer aus meinem Netzwerk hält sich gerade in der Nähe auf? Wie sieht der Laden in Augmented Reality aus? Welche Optionen bietet mir mein Stadtviertel? Die Antworten auf diese Fragen geben Social City Network und  City-Technologies von morgen.



 Kunden wollen in erster Linie keinen Aufwand haben. Das oft gepriesene Kundenerlebnis ist für die Kunden also gar nicht so wichtig. "Minimiere meinen Zeitaufwand" lautet die Ansage gegenüber Anbietern.

Vielleicht sollten die Unternehmen auch einfach mal damit anfangen, sich von ihrem Prozess-Denken zu verabschieden und sich in der Disziplin des Loslassens üben,und durch digitale Professionalität auf die zeitgemäßen Wünsche des Kunden einzugehen und so Neukunden gewinnen und Stammkunden aufbauen. Denn der Preis für Neukunden ist um ein Vielfaches höher, als die den Stammkunden durch professionelle Kommunikationspflege ( Information - Unterhaltung - Angebot ) davon zu begeistern, weitere Käufe zu tätigen.

Aber am Ende des Tages sind es wohl die einfachen Dinge des Lebens, die mich zum Kauf von Produkten sowie Diensten bewegen und mich nicht abhängig machen von irgendwelchen Hotlines, Kunden-helfen-Kunden-Foren, Fragen-Antwort-Rubriken auf Website, Co-Browsing und sonstigen Dingen, die den Ablauf meines Alltags stören. Ich möchte einfach nicht gestört werden. Alles sollte selbsterklärend, intuitiv und reibungslos verlaufen. Etwa bei der Installation eines neuen Handys. Anschließen, Internetnutzung, alles prima, alles fein. Wenn dann noch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, behalte ich den Anbieter im Auge und kaufe vielleicht noch das passende Zubehör, vielleicht auch nicht.

Die unterschätzte Größe in diesem Spiel ist das Service Design, also das Drehbuch aus Sicht des Kunden. Und genau auf diesem Feld gibt es die größten Defizite – zumindest im Einzelhandel der Städte. Die Neukundengewinnung kostet Geld, Stammkunden bringen Geld.

Noch immer ist sie in vielen Unternehmen eine Unbekannte: die Kennzahl „Preis pro Neukunde“. Im Vorfeld einer Maßnahme wird kaum deren Effizienz bestimmt oder eine Erfolgsprognose gewagt. Dabei ist es durchaus sinnvoll vorab zu wissen, was ein neuer Kunde im Rahmen einer Werbeaktion kosten wird. Die Kosten, die Ihnen bisher pro Neukunde entstanden sind, lassen sich ausrechnen, indem Sie den Gesamtbetrag aller Vertriebs- und Marketing bzw. Werbungskosten durch die Anzahl der Neukunden dividieren (teilen).
  • Dabei müssen Sie selbst einschätzen, wie viele Monate Sie zurückrechnen. Möglicherweise ist ein Kunde durch eine von Ihnen bereits vor drei Monaten geschaltete Werbeaktion auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden und hat erst jetzt bei Ihnen gekauft.
  • Oder ein anderer Kunde hat im Rahmen einer Werbeaktion weitere Kunden an Land gezogen, von denen Sie gar nicht ahnen, dass diese nicht von selbst auf Sie aufmerksam wurden. Die ganze Wahrheit werden Sie meist nicht erfahren, aber Richtwerte für die Marketingkosten pro Neukunde lassen sich wie oben beschrieben recht gut ausrechnen.
  • Zum Vergleich können Sie eine Werbestrategie zum Beispiel zwei Monate fahren, dann zwei Monate warten, die Werte ausrechen, dann wieder eine neue Marketingaktion für den gleichen Zeitraum fahren und dann die Werte erneut ausrechnen und dann vergleichen. Die Gewinnung neuer Kunden kostet also nicht nur Geld für konventionelle Online Marketing Kanäle, sondern zusätzliche Ressourcen in Form von Zeit und Kreativität. Wenn man vorhat, sich erfolgreich gegenüber dem Mitbewerbern zu positionieren, sollte man diese vier Faktoren erfüllen:
    1. Die grundsätzliche Befähigung, für die Gewinnung neuer Kunden dauerhaft monetäre Mittel bereitzustellen.
    2. Der Wille, einen Teil der Erträge aus dem gesamten Kunden-Lebenszyklus in die Gewinnung neuer Kunden zu reinvestieren.
    3. Eine höhere Investitionsbereitschaft in konventionelle Online Marketing Kanäle zur Akquisition neuer Kunden, als Deine Mitbewerber.
    4. Eine dauerhaft höhere Kreativität bei der Neukundengewinnung, als der Mitbewerber.
    5. Die Investition in eine gut vernetzte Web/App Struktur und Nutzung eines Social City Network, ( Spotcity.com) die für Sie als Marketing-Plattform arbeitet und auch ein wichtiges Kundenbindungs-Instrument ist, amortisiert sich in der Praxis durch geldwerte Einsparungen und Leistungen.
    6. Sie investieren in Ihren Internet-Auftritt (Erstellung + Pflege + Providerkosten +Spotcity Social City Network ( Social Media ) Vermarktungs/Vernetzungszentrale Gebühren )ca. 4500 Euro im ersten Jahr.

      Nun kommen etwa 50 Besucher pro Tag oder 1500 Besucher pro Monat auf Ihre Website. Ihre Vernetzungs- Website ist das ganze Jahr für Sie online und wird von 12x1500 Besuchern (18.000 Besucher) besucht. Angenommen, es werden knapp ein Prozent (15 Besucher/Monat) zu Kunden.

      Bei diesem Beispiel kostet ein gewonnener Kunde nur etwa 25.- Euro, auf einen Monat gerechnet (375.- Euro / 15 Kunden).

      Anders gesagt: Wenn Ihre Vernetzung Ihnen pro Monat mehr als einen neuen Kunden bringt, rechnet sie sich gegenüber den analogen Maßnahmen.

      Und das sollte eine erfolgsrorientierte Web/App Vernetzung  locker erreichen.

      Zusätzlich erledigt die Vernetzung noch folgendes für Sie quasi kostenlos:

      • Sie sind über Ihr Online-Kontaktformular 24 Std. / 7 Tage erreichbar
      • Aktuellste Kundeninformationen und Serviceangebote  z.B. Blogservice, Eventservice, Shopservice usw.
      • Infomationen über Ihre Jobangebote
      • Bestellungen über Onlineshop entgegennehmen
      • Über andere Werbeformen nicht oder nur teurer erreichbare Kundenkreise werden auf Sie aufmerksam, Imagegewinn
      • Bessere Kundenbindung

      Bei der Vernetzung und professionaler Betreuung  erzielen Sie zudem höchstwahrscheinlich Einsparungen: bei Broschüren, Katalogen bei der Akquisition, beim telefonischen Anfragen und Kundenservice. 

      Danke fürs Lesen und viel Erfolg im digitalen /analogen Zeitalter

    Stefan Bach

    Gründer von Spotcity und CEO von Spotworld SA

    Tätig im Bereich: Chief Digital Officer(CDO), Chief Content Officer(CCO)



Verfasser: spotblogger
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Analog Network, Digital Network, Mobil Network, lndividuelles App Network, lndividuelles Web Network, Social Network, City Network

Spotcity ist davon überzeugt, dass Städte einmalige, lebendige und spannende Orte sind. Orte, die von den Geschichten der Menschen, die in ihnen leben, die sie besuchen, leben.

Ob Kultur, Sport, Gastronomle, Shopping: Eine Stadt bietet einen unendlichen Erlebnisraum und Spotcity will diesen “Erlebnisraum Stadt” für Menschen sichtbar machen. Aber Städte sind heute für ihre Einwohner und Besucher auch Schnittpunkte zu der digitalen Welt. Jedes Museum, beinahe jedes Geschäft und Stadt-Event hat heute eine Facebook-Seite, einen Blog oder eine Twitter-Adresse. Durchschnittlich haben mehr als 70% der Bürger und Touristen ein Smartphone in der Tasche und nutzen es über unterschiedlichste Plattformen, um sich zu informieren und ihre Erlebnisse zu teilen. 90% des Smartphone-Traffics sind heute bereits Social-Network/Media-lnteraktionen.
Städte sind heute analoge, aber auch digitale Welten. Die eine ist ohne die andere nicht mehr denkbar. Städte sind lebendige und spannende Portale zwischen diesen beiden Welten. Was ihnen allerdings fehlt, das sind technisch-kommunikative Lösungen, die diese beiden Welten sinnvoll und mehrwertig mit einander verbinden.

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