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Teil 2: Autoroute an die Südostküste

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Teil 2: Autoroute an die Südostküste


Die schöne Promenade des ruhigen Urlaubsorts Colònia Sant Jordi ist die vorletzte Station der Tour an die Südostküste Mallorcas. Viele Urlauber aus der Schweiz genießen hier die Stille des Südens und lassen den Abend relaxt in einem der netten Restaurants am Strand ausklingen oder bummeln die Hafenmeile entlang.


Nach dem kleinen Abstecher in den Lieblingsort der Schweizer führt die Route bereits ins Ziel: Die Cala Santanyí besticht durch die bizarre Kliffküste mit den schroff abfallenden Kalkfelsen und dem 75 Meter breiten Sandstrand. Das wirkliche Highlight aber ist die aus dem Wasser  herausragende Natursteinbrücke Es Pontas. Das surreal anmutende Naturgebilde bietet  Hobbyfotografen und Naturliebhabern ein spektakuläres Motiv. Dieser Schnappschuss darf im Fotoalbum keinesfalls fehlen. Er unterstreicht die vielfältigen Welten der malerischen Mittelmeerinsel.


Abstecher in den Osten und sein Hinterland – Weiterfahrt nach Felanitx: Nach mitreißender mallorquinischer Lebenslust und Fröhlichkeit ruft der Berg. Die Serpentinenstraße hinauf zum Kloster Sant Salvador ist nach nur wenigen Minuten Fahrt – Richtung Portocolom – erreicht. Allein die Auffahrt ist schon eine Sehenswürdigkeit für sich, denn viele beeindruckende Aussichtspunkte, eine bezaubernde kleine Kapelle und das Christkönigmonument aus dem Jahre  1934 säumen den Weg. Auf dem Gipfel des Puig Sant Salvador angekommen, raubt die Aussicht erst einmal den Atem. Der Panoramablick über die Insel ist so fesselnd, dass die prunkvolle Klosterkirche inmitten der sonst eher dezent wirkenden Anlage für einen Moment zur Nebensache wird, aber eben nur für einen Moment! Vielleicht gerät der ein oder andere Besucher auf dem 509 Meter hohen Berg in Versuchung, den Duft der großen, weiten Welt schnuppern zu wollen. Perfekt! Es geht nämlich weiter nach Portocolom.



Nun stellt sich jedoch die Frage, was ein Hafenstädtchen im Südosten  Mallorcas mit dem Rest der Welt zu tun haben soll. Man höre und staune, allerhand! So hat es einen Sohn des Ortes schon im 15. Jahrhundert auf die Weltmeere hinausgezogen. Das behaupten  zumindest viele Spanier. Die Rede ist von Cristóbal Colón – zu Deutsch Christoph Kolumbus – dem legendären Entdecker Amerikas. Die Frage nach der Geburtsstätte des Weltenbummlers ist jedoch umstritten. Nichtsdestotrotz versprüht die Altstadt mitsamt der geschützten Hafenmeile und den wenigen, dafür aber wirklich exzellenten Restaurants, gefühlvolle Funken. In dem romantischen Naturhafen wirft noch heute so mancher Fischer die Netze aus und zieht frische Beute an Land. Viele Fische würden jetzt gern abtauchen, den Fangnetzen davonjagen - einfach in die Unterwelt entfliehen. Doch was für die stets schwimmende Fraktion ein weiter Weg scheint, ist für den  Autofahrer nicht fern: Porto Cristo.


Das Tropfsteinhöhlensystem der Gegend entführt in ein  spektakuläres Terrain, welches auf der Erdoberfläche nicht zu erahnen ist. Gigantisch und einprägend zugleich wirken die unterirdischen Seen samt Höhlen und präsentieren ein formidables Reich in ungeahnter Tiefe. Das Auftauchen fällt danach nicht leicht. Doch eine saubere Trennung gehört ja bekanntlich zur Kunst des Lebens hinzu ...


Foto: Cuevas del Drac


Das Festival der Kontraste lässt sich mit einem Glas Wein entspannt in einem der vielen Bars im Hafen ausklingen. Ein Moment der Ruhe, um die vielfältigen Eindrücke des Tages nachhaltig zu genießen. Getreu dem Motto: Schließe den Tag so schön, wie er begonnen hat!


Fotos: Manuela Vogel / Sunnyguide

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