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Betörende Blütenpracht und eine sensationelle Fernsicht

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Betörende Blütenpracht und eine sensationelle Fernsicht

Leichte Wanderung zum Kloster Santuari de Santa Magdalena

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der ehemalige Schlachthof in Inca (S’Escorxador). Hier nehmen wir die alte Straße, die von Inca nach Sa Pobla verläuft, und gelangen nach 50 Metern zu einer Weggabelung, bei wir rechts abbiegen (Schild „Camí de Santa Magdalena“) . Nach rund 200 Metern gelangen wir zu einer Unterführung, über der die Autobahn Ma-13 verläuft.

Nach dem Tunnel kommen wir an eine Kreuzung (hier müsst ihr euch die linke Abzweigung für den Rückweg merken), an der wir geradeaus auf einer schmalen Straße weitergehen (ein roter Klecks an der Mauer verweist auf die Haupt-Route, die wir gehen werden). Nach etwa 150 m bleiben wir auf dieser Piste (roter Punkt). Die Route zieht sich durch das ländliche Inca („Camp des Morers“) und führt durch eine alte Kulturlandschaft mit Mandel-, Oliven- und Feigenbäumen. Die Mandelbäume präsentieren sich Anfang Februar auf den Feldern mit ihren zauberhaften Blüten. Schaut man nach links oben, dann sieht man den Gebirgszug Serra de Santa Magdalena, auf dem sich das Kloster und das Kreuz Minyó befinden.

Wir erreichen schließlich die Villa Ca’n Gaspar, an der wir links abbiegen (roter Klecks), und kommen kurz darauf zur Finquita Ca’n Bonafé. Nach zehn Metern sehen wir wieder den roten Klecks links auf einem asphaltierten Flurweg. Wir sind jetzt seit 20 Minuten unterwegs und die Route steigt nun leicht an. Der Weg führt uns an sattgrünen Wiesen vorbei. Wir bleiben auch bei der nächsten Kreuzung auf dem Hauptweg mit dem roten Klecks. Nach den Häusern Mas Moreta und Case Moreta erreichen wir nach rund fünf Minuten, nachdem wir auch Ca‘n Bonafé passiert haben, eine Weggabelung. Wer möchte, kann einen kurzen Abstecher zur Possessió Son Catlar machen (10 Minuten Gehzeit). Dafür muss man rechts auf eine Fahrbahn abbiegen (auch wenn auf dem Schild „Camí particular“ steht, so ist dies kein ausdrückliches Verbotsschild). Als erstes passieren wir den Gutshof Son Jover, auf dem eine Schafzucht betrieben wird. Kurz darauf erreichen wir das Gut Son Catlar, das seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Familie Descatlar ist. Das Landgut selbst ist nicht mehr bewohnt und baulich leider in einem schlechten Zustand. In seinem Innenhof kann man wunderschön gewachsene Kakteenarten bewundern und eine ausrangierte Mandelzerkleinerungsmaschine lässt vermuten, dass die Possessió besseren Zeiten gesehen hat.

Nach diesem Abstecher gehen wir zurück zur Abzweigung, wo wir den Abstecher zu Son Catlar begonnen haben. Auf der rechten Seite verläuft die Piste leicht ansteigend. Beim nächsten Anwesen, Xan Xerpeta, bleiben wir auf dem Hauptweg (roter Klecks) und kommen dann nach gut fünf Minuten auf die Zufahrtsstraße zum Santuari de Santa Magdalena. Hier müsst ihr euch das Schild „Camí del Polvorí“ merken, das nach links verweist, denn auf dieser Route werden wir später den Rückweg antreten.

Der Weg steigt rechts weiter Richtung Kloster an. Nach ca. 200 Metern gelangen wir zu Stufen, die sich auf der linken Seite befinden. Diese und die folgenden Steintreppen sind Teil des alten Pilgerwegs, der zum Kloster führt und die sich immer links der Fahrbahn befinden. Einige, aber dafür sehr kurze Abschnitte müssen aber auch auf der Straße gegangen werden. Wir folgen weiter den roten Klecksen und passieren das Eingangstor eines verlassenen Militärgeländes. Schließlich gelangen wir bei einem Tor und einer Hausruine zu einer weiteren Steintreppe. Hier biegen wir nach links (roter Klecks) auf einen holprigen Pilgerpfad ab, der uns zu einem Picknickplatz und dem Sendemast von Radio Balear Inca führt.


Foto: Pixabay

Links gelangt man dann auf der Zufahrtsstraße, wenig später zu einer langen Pilgertreppe und kurz darauf zum Kloster. Die Gehzeit von dem Abzweiger mit dem Schild „Camí del Polvorí“ bis hierher beträgt rund 20 Minuten.

Von der Terrasse des Klosters Santa Magdalena und vom Gipfel des fast 310 Meter hohen Puig de Santa Magdalena hat man eine sensationelle Aussicht. Der Ursprung des Santuari geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Die Kirche wurde 1284 als kleine Kapelle errichtet und im Lauf der Jahrhunderte mehrmals umgebaut und erweitert. Nonnen und Mönche verschiedener Orden haben seit dem Mittelalter das Kloster bewohnt. Die einzige Einkehrmöglichkeit hier oben ist das gleichnamige Restaurant Puig de Santa Magdalena (öffnet nach der Winterpause am 11 Februar 2019 - www.esconvent.org).

Foto: Última Hora

Nicht weniger beeindruckend ist die Fernsicht vom Puig de Santa Magdalena und dem Kreuz Minyó, das südlich zu sehen ist und zu dem unser Abstieg nun führt. Dafür müssen wir wieder zum Sendemast von Radio Balear Inca zurück. Am Sendemast beginnt ein breiter Weg, von dem wir nach rund 300 Metern nach rechts abbiegen (roter Klecks und ein Schild, das Feuer machen verbietet). Ein steiniger Trampelpfad führt dann in Richtung des Kreuzes. Etwa 20 Meter unterhalb von Minyó ist rechts bei einem Mäuerchen fünf Meter oberhalb die Vermessungssäule des Puig de Santa Magdalena zu sehen, zu der man aufsteigt. Die Gehzeit vom Kloster bis hierher beträgt etwa zehn Minuten.

Wir gehen weiter denselben Weg zurück, wie beim Aufstieg und erreichen nach rund 25 Minuten die Abzweigung mit dem Schild „Camí del Polvorí“. Hier wandern wir auf der Straße, die weiter unten links abknickt, geradeaus weiter. Wir passieren einen Reitstall und wandern weiterhin geradeaus, indem wir immer auf dem Hauptpfad bleiben und sämtliche Abzweigungen ignorieren. Nach gut 35 Minuten erreichen wir eine Brücke, die über die Autobahn Ma-13 führt. Vor dieser Brücke biegt der Weg halb links auf eine Straße ab, auf der wir dann in fünf Minuten wieder zu dem Tunnel vom Hinweg gelangen und von dort in weiteren zwei Minuten zum s‘Escorxador d’Inca, unserem Ausgangspunkt.


Distanz: 9 km (hin und zurück)

Netto-Gehzeit: ca. 2 Std. 20 Min.

Höhenunterschied: 200 m

Schwierigkeitsgrad: leichte Wanderung auf Asphaltpisten und steinigen Pfaden.

Für Kinder geeignet: ja

Ausrüstung: Wanderstiefel, evtl. Verpflegung für Picknick

Einkehrmöglichkeit: Es Convent Restaurant auf dem Gipfel (geöffnet ab 11. Februar)


Parkmöglichkeit: s’Escorxador Municipal  |  Carrer Eivissa  |  Inca

GPS: 39.718690, 2.922509

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